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nordwest-zeitung

Autohaus Osterkamp: Besuch in der Fachwerkstatt zahlt sich aus

Kümmern sich um die Anfragen und Wünsche der Kunden (von links): Serviceleiter Marcel Wolff, Serviceberater André Donovang und Serviceberater Dustin Reinke. BILD: Heike Goyert

Die Firma Hans Jürgen Osterkamp setzt am Standort in der Auricher Straße auf moderne Werkstatttechnik, mehr Servicekomfort und ein erweitertes Angebot für Verkauf, Wartung und Reparaturen

Seit nunmehr über einem Jahr ist die Firma Hans Jürgen Osterkamp in ihrem Neubau am alten Stammort in der Auricher Straße 210. Inhaber Jürgen Osterkamp und sein Team freuen sich über das große und komfortable Platzangebot sowohl in der Fachwerkstatt als auch in der Kundenannahme und dem Verkauf. „Das macht sich nicht nur in der Stimmung des Teams bemerkbar, sondern auch die Kunden loben neben der umfassenden Betreuung die angenehme Atmosphäre“, sagt Osterkamp.

Albert Schmidt (links) konnte kürzlich sein zehnjähriges Firmenjubiläum feiern. Zusammen mit Freeden Peterssen kümmert sich der Verkaufsberater um den Fahrzeugverkauf. BILD: Privat
Albert Schmidt (links) konnte kürzlich sein zehnjähriges Firmenjubiläum feiern. Zusammen mit Freeden Peterssen kümmert sich der Verkaufsberater um den Fahrzeugverkauf. BILD: Privat

Zu den angebotenen Dienstleistungen gehört unter anderem bei Fahrzeugen, die älter als vier Jahre sind, die Versorgung mit Ersatzteilen, die weniger kosten als die Originalteile, in ähnlicher Qualität sind und für die es die volle Garantie gibt. „Bei uns gibt es keinen Teileaufschlag von mehreren Prozent, wie es ihn bei vielen anderen Werkstätten gibt“, so Osterkamp. „Holen Sie sich beim nächsten Mal gerne vorab ein Angebot ein. Es lohnt sich.“

Zusätzlich gibt es immer wieder Rabatt-Aktionen für bestimmte Teile und Produkte. „Wir haben den richtigen Reifen für Ihr Fahrzeug. Wir lagern die nicht benötigten Winter- oder Sommerräder bei uns gerne ein“, so Serviceleiter Marcel Wolff. Zusammen mit Serviceberater André Donovang und Serviceberater Dustin Reinke kümmert er sich um die Anfragen und Wünsche der Kunden.

In der großen Werkstatt mit insgesamt 12 Hebebühnen ist Kfz-Meister Patrick Geiken als Werkstattleiter tätig. Zum umfangreichen Leistungsangebot gehören Unfall-, Hagel- und Glasschäden-Reparaturen sowie der Austausch von Scheiben ebenso dazu wie die Klimaanlagen-Wartung. Und für E-Autos gibt es in der Werkstatt Hochvolt-Experten mit speziellen Schulungen.

Generell sollten Kunden regelmäßig die Original-Inspektionen machen lassen, denn nur so erhalten sie ihre Mobilitätsgarantie. In einem Schadensfall außerhalb der Garantiezeit können sie dann auch noch auf Kulanz von Seiten des Herstellers hoffen“, so Osterkamp.

Im über 30 Mitarbeiter zählenden Team konnte kürzlich Albert Schmidt sein zehnjähriges Firmenjubiläum feiern. Zusammen mit Freeden Peterssen kümmert sich der Verkaufsberater um den Fahrzeugverkauf.

Von HEIKE GOYERT


Was ist hinterm Steuer erlaubt?

Die größten Fahrermythen: Handy, High Heels, Heavy Metal

Mal eben schnell während der Fahrt auf das Handy schauen – weit verbreitet in Deutschland. Aber ist das wirklich zulässig? BILD: ERGO Group/Canva
Mal eben schnell während der Fahrt auf das Handy schauen – weit verbreitet in Deutschland. Aber ist das wirklich zulässig? BILD: ERGO Group/Canva

Während des Autofahrens laut Musik hören oder mal eben aufs Handy schauen: solche oder andere Ablenkungen sind auf deutschen Straßen weit verbreitet. Aber ist das wirklich zulässig? Der Ergo Kfz-Experte Peter Schnitzler räumt mit den größten Irrtümern auf.

Essen und Trinken: Nicht verboten, aber riskant

Essen und Trinken am Steuer sind in Deutschland nicht ausdrücklich verboten. „Wer sich dadurch ablenken lässt, nicht mehr sicher fährt oder einen Unfall verursacht, begeht jedoch eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld“, erklärt Peter Schnitzler, Kfz-Experte von Ergo. Gerichte betonen, dass Fahrerinnen und Fahrer ihr Fahrzeug jederzeit sicher beherrschen müssen – auch dann, wenn sie gerade in ein belegtes Brötchen beißen. Sinnvoller ist es daher, den Verzehr von Snacks und Getränken in eine Pause zu verlegen.

Die digitale Versuchung: Smartphones und Wearables

Die Handynutzung am Steuer regelt das Gesetz eindeutig. „Elektronische Geräte wie Handys dürfen während der Fahrt nur genutzt werden, sofern sie nicht in der Hand gehalten werden“, so Schnitzler. Erlaubt ist die Bedienung über fest eingebaute oder fest verbaute Halterungen, sofern die Fahrerin oder der Fahrer nur einen kurzen Blick auf das Display wirft und ansonsten überwiegend auf die Straße achtet. „Das gilt nicht nur für Smartphones, sondern auch für Smartwatches und ähnliche Wearables“, ergänzt der Experte. Wer etwa durch Nachrichten scrollt oder auf eine antwortet, verstößt gegen das Verbot. „Auch wenn die meisten neueren Autos inzwischen mit Assistenzsystemen der Stufe 2 ausgestattet sind, sprich Systeme die Teile der Lenkung, Beschleunigen und der Bremsung übernehmen, muss der Fahrer jederzeit aufmerksam sein“, rät Schnitzler.

Unternehmen aus der Region

Unpassend gekleidet?

Es gibt keinen Paragrafen, der bestimmte Schuhe beim Autofahren explizit verbietet – weder High Heels noch Flip-Flops. „Entscheidend ist, ob der Fahrer das Fahrzeug sicher bedienen kann“, so der Kfz-Experte. Kommt es wegen ungeeignetem Schuhwerk zu einem Unfall, kann das als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht gewertet werden. In der Folge drohen Bußgelder und im schlimmsten Fall Probleme mit dem Versicherungsschutz wegen grober Fahrlässigkeit. Grundsätzlich ist das Autofahren im Kostüm, mit Perücke oder Schminke in Ordnung, solange das Fahrzeug sicher geführt wird. Das Tragen von Vollmasken ist jedoch verboten, da das Gesicht für die Identifikation erkennbar bleiben muss.

Unternehmen aus der Region

Entertainment ja, Musik in voller Lautstärke nein

Laute Musik oder Kopfhörer sind im Auto grundsätzlich erlaubt, solange Warnsignale wie Hupen und Sirenen noch wahrgenommen werden. Auch Noise-Cancelling-Kopfhörer sind nicht explizit verboten. Aber wer beispielsweise Rettungsfahrzeuge überhört, begeht eine Ordnungswidrigkeit, riskiert ein Bußgeld und gefährdet sich und andere. Zusätzlich können Ablenkungen durch häufige Liedwechsel, ständiges Bedienen von Streaming-Apps oder In-Car-Entertainment als Verstoß gegen die Pflicht zur konzentrierten Fahrzeugführung gewertet werden.

Wenn Ablenkung rechtliche Folgen hat

Sichere Fahrzeugführung heißt, das Fahrzeug jederzeit technisch und fahrerisch so zu beherrschen, dass niemand gefährdet oder unnötig behindert wird. Ablenkungen wie Essen, die Nutzung des Handys oder laute Musik können daher bereits ohne Unfall als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, wenn sie die sichere Fahrzeugführung offensichtlich beeinträchtigen. Kommt es zu einem Unfall, prüfen Polizei und Versicherer, ob eine Ablenkung mitursächlich war. Je nach Fall drohen Bußgelder, Punkte, Strafverfahren und Kürzungen oder Regressforderungen wegen grober Fahrlässigkeit in der Kfz-Versicherung.