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Langer Hörstudio in Wardenburg: Auf eine Hörprobe beim Profi

Sehr angenehm ist das Ambiente im LANGER Hörstudio. Bilder: LANGER Hörstudio

So läuft eine professionelle Höranalyse ab – von der Erstberatung und präzisen Messungen bis zur mehrwöchigen Testphase mit verschiedenen Hörgeräten und anschließender regelmäßiger Wartung.

Hörakustik: Wie gehe ich vor, wenn ich mein Gehör überprüfen möchte oder ein Hörgerät brauche?

„Ob ich gut höre oder nicht, kann ich doch selbst beurteilen.“ Ein Satz, den die Hörakustiker des Langer Hörstudios nicht selten hören. Tatsächlich nimmt das Gehör kaum merklich und ganz natürlich mit dem Alter ab, erklärt mir Hörakustikmeister Gvan Ibrahim vom LANGER Hörstudio. Seit September leitet er das Wardenburger Fachgeschäft an der Oldenburger Straße 231 und wird seitdem durch Hörberaterin Heidi Adelt unterstützt.

Die Erstberatung

Hörakustikmeister Gvan Ibrahim wird durch Hörberaterin Heidi Adelt unterstützt. Bilder: LANGER Hörstudio
Hörakustikmeister Gvan Ibrahim wird durch Hörberaterin Heidi Adelt unterstützt. Bilder: LANGER Hörstudio
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Es macht Sinn, ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig das Gehör kontrollieren zu lassen. Das kann beim HNO-Arzt oder Hörakustiker schnell und meist kostenfrei gemacht werden. Etwa eine halbe Stunde sollten Kunden für einen Hörtest und eine Erstberatung einplanen. Wenn bereits feststeht, dass ein Hörgerät benötigt wird, dauert es etwa eine Stunde länger. „Es kommen dann noch weitere Messungen hinzu. Außerdem findet ein ausführliches Anamnesegespräch statt: Hat der Kunde die Schwerhörigkeit selbst bemerkt oder wurde er von der Familie darauf aufmerksam gemacht? Welche Seite ist besser, welche weniger? Gibt es eine medizinische Vorgeschichte wie eine Mittelohrentzündung oder einen Tinnitus? Aber auch Medikamente spielen eine Rolle. So können beispielsweise Mittel zur Blutdrucksenkung zu Schwankungen im Hörvermögen führen.“ Es ist wichtig, sich genügend Zeit für Messungen und Gespräche zu nehmen. „Wir behandeln dabei jeden so, wie wir auch gern behandelt werden möchten: Gleiche Qualität für jeden ist unser Anspruch“, sagt Gvan Ibrahim, dem die Zufriedenheit seiner Kunden sehr am Herzen liegt.

Das LANGER Hörstudio an der Oldenburger Straße 231. Bilder: LANGER Hörstudio
Das LANGER Hörstudio an der Oldenburger Straße 231. Bilder: LANGER Hörstudio
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So individuell jeder Mensch ist, so individuell ist auch sein Gehör und die Situationen, in denen Verständnisprobleme auftreten. Das soziale Umfeld spielt da eine maßgebliche Rolle: Handelt es sich um einen aktiven Menschen mit vielen Kontakten und Hobbies oder eine Person mit einem engen sozialen Umfeld? Genau dieses Wissen ist die Basis für die Wahl des optimalen Hörgeräts. „Es geht auch darum, ob man den Rolls-Royce unter den Hörsystemen braucht oder ob ein solides und leistungsstarkes Gerät aus dem Mittelfeld ausreicht.“ Wird beispielsweise eine Anbindung an das Telefon oder den Fernseher benötigt oder sollen Störgeräusche unterdrückt werden können, beispielsweise der Fahrtwind beim Fahrradfahren. „Auch die Ansprüche des Kunden hinsichtlich des Komforts müssen geklärt werden: einfach ins Ohr stecken und gut oder lieber ein Gerät mit verschiedenen Programmen zum Einstellen in unterschiedlichen Situationen und ein individuelles Ohrpassstück.“ Sind diese Fragen geklärt, kann die Probephase beginnen.

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Die Probephase

In den ersten Tagen sollte das Hörgerät so häufig wie möglich getragen werden. Es können verschiedene Modelle und Einstellungen ausprobiert und Feedback direkt in kurzen Abstimmungsterminen berücksichtigt werden. In der Regel dauert die Ausprobe zwei bis vier Wochen. Erst wenn ein Favorit feststeht, wird das Gerät bestellt.

Regelmäßige Kontrolle

„Wenn der Kunde sein neues Hörgerät erhält, vereinbaren wir mit ihm bereits einen neuen Servicetermin“, so Gvan Ibrahim. Denn: „Die Geräte sollten regelmäßig, etwa alle drei Monate, gereinigt werden, unter bestimmten Voraussetzungen auch häufiger.“ Gut zu wissen: „Bei guter Pflege kann das Hörgerät bis zu zehn Jahre halten. Allerdings können Kassenpatienten bereits nach sechs Jahren einen Anspruch auf einen wiederholten Krankenkassenzuschuss für ein neues Hörgerät haben – für noch mehr Komfort nach den aktuellen Standards.“