Für Rosenliebhaber hat nun die schönste Zeit begonnen: In vielen Gärten zeigt sich ein duftender Blütentraum – in unterschiedlichsten Farben und Variationen. Egal ob Strauch-, Beet-, Zwerg-, Kletter- oder Ramblerrose: Bei guter Pflege erfreuen sie allesamt ihre Betrachter. Eine große Auswahl, selbstverständlich auch ideal zum Verschenken, findet sich im Pflanzencenter Warnken. „Wir haben unterschiedlichste, wunderschöne Sorten im Sortiment, darunter alles von Stamm- bis Bodendeckerrosen“, sagt Inhaberin Andrea Lohmann, die gemeinsam mit ihrem Team gerne zu den jeweiligen Sorten informiert und jede Menge Pflanztipps parat hat – damit es auch wirklich ein Schmuckstück bleibt.
Kleine Insektenmagnete
Gefüllt oder ungefüllt – beide Rosenformen erfreuen gleichermaßen. Wer jedoch Biene, Hummel, Schmetterling und Co. in seinem Garten Gutes tun möchte, der greift zu ungefüllten, offenen Blüten, in denen Insekten reichlich Nahrung finden. „Einige Sorten sind besonders bienenfreundlich und sehen dazu einfach wunderschön aus.“ Relativ neu ist beispielsweise die kontrastreiche Persische Rose Hugs and Kisses Ⓡ 'For Your Eyes Only'. Die Beetrose zeichnet sich durch kompakten Wuchs, einen zarten Farbverlauf und ein markantes Auge in der Blütenmitte aus. Die weit geöffnete Blüte ist eine direkte Einladung für Insekten. „Es handelt sich um eine sehr robuste Rose, die auch mit trockenen Wetterperioden sehr gut klarkommt. “
Neuheit„Knoppi“

Ein wahres Highlight ist die Knospenblüherrose „Knoppi“, die in Rosa, Rot und Weiß erhältlich ist. „Sie ist sehr kompakt und strukturiert und eignet sich daher auch hervorragend zur Pflanzung im Kübel“, so Andrea Lohmann. Das Besondere: Die Knospen, die an kleine Knöpfe erinnern und ihnen deshalb ihren Namen verleihen, gehen nicht auf und verblühen auch nicht. „Von Juni bis August gibt es einen gleichmäßigen Knospenansatz. „Wer mag, kann daraus wunderschöne Gestecke, Kränze oder Sträuße zaubern“, empfiehlt die Pflanzenexpertin. „Je nach Schnitt kann sie zwischen 60 und 80 cm hoch werden. Außerdem besticht sie durch ihre moderne und klare Optik.“
So geht gute Pflege

Je nach Sorte überzeugen Rosen auch mehrmals im Jahr durch eine üppige Blüte – vorausgesetzt, es geht ihnen gut. „Besonders wichtig ist die Düngung Mitte März, Anfang Juni und Mitte Juli, da Rosen Starkzehrer sind. Aber auch bei der Pflanzung gilt es einiges zu beachten, insbesondere die Standortwahl“, rät Andrea Lohmann. Idealerweise liegt der angedachte Platz im sonnigen bis halbschattigen Bereich. Mindestens 50 mal 50 cm sollten für ihren Bereich eingeplant werden, damit sie nach einem Regenschauer schnell trocknen kann und dadurch besser vor Pilzkrankheiten und Schädlingsbefall geschützt ist. Als Containerware können Rosen übrigens das ganze Jahr über gepflanzt werden. „Am besten gibt man zwei bis drei Hände voll Rosenerde ins Pflanzloch und vermischt diese mit dem Mutterboden. Direkt nach der Pflanzung erfolgt die erste Düngung mit einem organischen Rosendünger. Oder/Und man verwendet Kaffeesatz: Dieser natürliche Dünger ist reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium.“ Natürlich sollte man das Gießen nicht vergessen: In den ersten Tagen am besten mehrmals täglich, danach nach Bedarf. „Zumeist reicht einmal die Woche aus“, je nach Witterung empfiehlt Andrea Lohmann. Und was tun gegen Läuse, die die Rosen gerne nach längeren nass-kalten Perioden befallen? „Da können alte Hausmittel sehr gut helfen. Beispielsweise ein Milch-Wasser-Gemisch oder frischer Brennnesselsud.
