Ein erstklassiges Design und immer mehr Reichweite: Der Weg zur Elektromobilität wird zunehmend attraktiver - gerade in Zeiten, in denen Diesel und Benzin so teuer sind wie nie zuvor. Auch bei Ford Rigalski sind der Capri, der Mustang Mach-E, der Explorer oder der E-Transit äußerst beliebt. Und natürlich gibt es in dem Familienbetrieb auch eine hervorragende ProfiWerkstatt, die die Wartung und anfallende Reparaturen übernimmt.
Alle zwei Jahre zum Check
Anders als bei Verbrennerautos sind die Wartungsabstände größer. „Ein Elektromotor braucht beispielsweise kein Öl, also fällt der regelmäßige Ölwechsel schon mal weg“, weiß Werkstattleiter Dennis Kettler. „Auch die Bremsanlage verschleißt durch die so genannte Rekuperation weniger: Sobald man den Fuß vom Gas nimmt, verlangsamt sich die Geschwindigkeit. Im Gegenzug arbeitet der Elektromotor beim Rollen oder Bremsen als Generator und erzeugt neue Energie.“ Nicht nur der geringe Verschleiß ist hier sehr interessant, sondern auch die geringere Erzeugung von Feinstaub. „Elektroautos sollten alle zwei Jahre zur Wartung gebracht werden, selbst wenn sie bereits 100 000 Kilometer unterwegs waren“, so KfzMeister Dennis Kettler. Nicht die Zahl der gefahrenen Kilometer ist also entscheidend, sondern der zeitliche Abstand. „Das spart Geld“, weiß der Fachmann, der an der Elektromobilität auch die Lautlosigkeit und die Kraft schätzt, mit der ein E-Auto vom Stand weg an Geschwindigkeit zulegt. Bei einem Hybrid, der vom Fahrer fast unbemerkt nach der Entladung vom Ein den Verbrennermodus umswitchen kann, sieht das wiederum ganz anders aus:„Hier ist die Wartung entweder nach zwei Jahren, spätestens aber nach 30 000 Kilometern notwendig.“
Spezialisten für den Hochvolt-Bereich
Das Visier vorm Gesicht, dazu ein spezieller Kittel und selbstverständlich auch Spezialwerkzeuge: „Im Hochvoltbereich gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Und auch zusätzliche Qualifikationen, um dort zu arbeiten“, so Dennis Kettler. Auch das Equipment und die verschiedenen Testgeräte unterscheiden sich deutlich von denen für klassische Verbrenner. Schließlich geht es unter anderem um hochleistungsfähige Akkus, die Reichweiten von über 600 Kilometern ermöglichen. „Mehrere Schulungen sind nötig, um Elektroautos zu warten und zu reparieren“, so der Hochvolt-Spezialist, der sich gerade zusätzlich in der Weiterbildung zum Hochvolt-Experten befindet. „Auch die Lehrlinge werden eingewiesen, dürfen aber noch nicht näher in die Tiefe gehen“, erzählt der Leiter des siebenköpfigen Werkstattteams, der übrigens selbst vor 26 Jahren seine Ausbildung bei Rigalski absolviert hat und neue Herausforderungen immer wieder gerne annimmt.
Und andere Marken?
Als Ford-Vertragspartner ist das Autohaus Rigalski auch in der Werkstatt auf die verschiedenen Modelle des Herstellers spezialisiert. „,Während wir bei Verbrennern aber auch Wagen anderer Fabrikate warten und reparieren, ist dies bei E-Autos nicht der Fall. Zu unterschiedlich ist das jeweilige Innenleben. „Wir arbeiten hier ja Hand in Hand mit dem Hersteller, geben die Fahrgestellnummer in den Ford-Server ein, müssen jeden Schritt genauestens dokumentieren und in einem Logbuch festhalten.“ Dennoch werden kleinere Leistungen wie das Auswechseln der Reifen oder einer Glühbirne selbstverständlich auch für E-Fahrzeuge anderer Marken übernommen.
