Sprache verbindet - im Beruf, im Alltag, im Miteinander. „Wer entspannt und sicher kommunizieren möchte, braucht gutes Hören und Verstehen“, sagt Hörakustik-Meisterin Gabi Schmitka, Inhaberin von EmsAkustik in Emden. Gemeinsam mit ihrem Mann Michael Raupach führt sie seit drei Jahren das Fachgeschäft in der Bolardusstraße 17 - mit viel Erfahrung, Leidenschaft und persönlichem Engagement.
Ein wichtiger Grundsatz dabei: Hörschäden gar nicht erst entstehen lassen. Deshalb bietet EmsAkustik ein breites Sortiment an geprüftem und zuverlässigem Gehörschutz - für Beruf, Freizeit und Hobby.
Ebenso wichtig ist die Vorsorge: Spätestens ab dem 50. Lebensjahr empfiehlt sich ein jährlicher Hörtest - bei EmsAkustik selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.
Sollte das Hören oder Verstehen dennoch nachlassen, begleitet EmsAkustik seine Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt zur passenden Lösung – mit einem bewährten 3-Punkte-Konzept:
1. Höranalyse
Ein umfassender Hörtest mit modernster, zertifizierter Messtechnik bildet die Grundlage.
2. Individuelle Beratung
In einem ausführlichen Gespräch werden alle Möglichkeiten moderner Hörsysteme vorgestellt. Persönliche Lebensumstände, berufliche Anforderungen und Freizeitaktivitäten fließen gezielt in die Auswahl ein - für eine Lösung, die wirklich passt.
3. Testphase
Verschiedene Hörsysteme unterschiedlicher Hersteller können im Alltag getestet werden. Denn: Das eine Hörgerät für alle gibt es nicht.
„Dieses Angebot ist nur möglich, weil wir ein unabhängiger Familienbetrieb sind“, betont Schmitka. „Wir arbeiten herstellerneutral und können dadurch alle in Deutschland zugelassenen Hörsysteme - in allen Technikstufen und Preisklassen - anbieten.“
Besonders wichtig ist dabei die Atmosphäre: gründlich, transparent und entspannt - ganz in der Tradition des guten Handwerks. Bei EmsAkustik steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht eine Kundennummer.
Natürlich setzt das Team konsequent auf modernste Technik:
● Otoscan (3D-Ohrscan) für präzise, maßgefertigte Ohrprodukte
● Klangfinder - eine Erlebnisreise, bei der verschiedene Hörgeräteklassen und Technologien direkt miteinander verglichen werden können
● Soundfield-System zur optimalen Feinanpassung von Hörsystemen an realistische Alltagssituationen
„Durch einfühlsames Zuhören und fundiertes Fachwissen erreichen wir gemeinsam die bestmögliche Hörqualität“, sagt Schmitka. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch - vereinbaren Sie gerne einen Termin.“
Selbstverständlich gehören permanente technische und medizinische Fortbildungen dazu - denn nur aktuelles Fachwissen ermöglicht die beste Lösung für jeden einzelnen Kunden.
„Ein Gelenkersatz ist kein Reifenwechsel"
Orthopädie-Professor warnt vor neuem Trend beim Gelenkersatz
Beim Einsatz künstlicher Hüftgelenke ist Deutschland Spitzenreiter: 450.000 Hüft- und Kniegelenke wurden in der Bundesrepublik 2024 eingesetzt - 50 Prozent mehr als vor 10 Jahren. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl sind das nahezu doppelt so viele wie in anderen OECD-Ländern, zeigt eine aktuelle Studie. Einer der Gründe: Künstliche Gelenke sind für Kliniken ein gutes Geschäft. “Neue, fragwürdige Operationsmethoden lassen jetzt nochmals einen Anstieg der Eingriffe erwarten, sagt Orthopädie-Professor Joachim Grifka in München.
„In Deutschlands Kliniken wird beim Hüft- und Kniegelenk-Ersatz zu schnell und zu oft operiert“, kritisiert Professor Joachim Grifka seit Jahren. Der frühere Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg, der heute in München arbeitet, praktiziert und operiert, warnt jetzt vor allem vor dem allerneuesten Trend: An einem Operationstag gleich zwei Gelenke gleichzeitig zu ersetzen.

„Das bringt für den Patienten nur Nachteile“, sagt der Mediziner. Wichtig sei, dass Operierte zwei bis drei Stunden nach dem Eingriff wieder aufstehen und laufen können. Das funktioniere aber nur, wenn das zweite Bein nicht ebenfalls durch eine Operation beeinträchtigt ist.
Bei beidseitigem Gelenkersatz ist nach Einschätzung Grifkas auch der Heilungsprozess wesentlich komplexer. Eine solche Paralleloperation von zwei Hüft- oder Knieprothesen könne deshalb letztendlich statt zur schnellen Gehfähigkeit direkt zu einem Sitzplatz im Rollstuhl führen.
Vervierfachtes Infektionsrisiko
Ein weiteres schwerwiegendes Problem des schlechten Heilungsprozesses ist die höhere Infektionsrate. Bei einem einseitigen Ersatz liegt das Risiko einer Infektion unter ein Prozent, bei gleichzeitigem Ersatz von zwei Gelenken mit vier Prozent, viermal höher. Professor Grifka, der laut dem amerikanischen Magazin NewsWeek zu den 100 besten Orthopäden der Welt zählt, kritisiert grundsätzlich die oft übereilten chirurgischen Eingriffe. „An erster Stelle muss geprüft werden, ob eine Prothese überhaupt erforderlich ist“, sagt der Mediziner.
Neue Therapiemethoden helfen Operationen verhindern
Neueste, gelenkerhaltende Behandlungsmethoden könnten Prothesenoperationen überdies deutlich verzögern oder sogar überflüssig machen. Der renommierte Mediziner verweist dabei unter anderem auf die neuen Möglichkeiten von Fettstammzellen-Transplantationen. Dieses Therapieverfahren sei in den letzten Jahren deutlich verbessert worden. „Viele Patienten kommen damit auch ohne Prothese oft über viele Jahre gut zurecht“, so der Professor.
minimalinvasive, Wird der sanfte Gelenkaustausch dann doch unausweichlich, setzt Grifka auf schmerzarme Eingriffe. Grifka war auch der erste in Deutschland, der neue Knie- und Hüftgelenke mit nur einem Tag Klinikaufenthalt, also ambulant, eingesetzt hat. Möglich war dies durch sein ausgefeiltes Programm der Prähabilitation, bei dem der Patient vor der Operation Verhaltensmaßnahmen für nach der Operation erlernt und ein detailliertes Physiotherapieprogramm absolviert. Das kommt auch allen Patienten zugute, die nach der Operation einige Tage im Krankenhaus bleiben.
