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nordwest-zeitung

FreBa-Cup in Nenndorf: 104 Teams kämpfen um den Sieg

Der Hof an der Nenndorfer Straße wird wieder zum Drehund Angelpunkt des FreBa-Cups. Bild_ Patrick Hinrichs

Kultturnier mit internationalem Teilnehmerfeld aus Ostfriesland, Oldenburg und den Niederlanden, anspruchsvoller Strecke, K.-o.-Modus sowie Spannung, Präzision, Fairness und Vereinsgemeinschaft.

Die Vorfreude steigt: Der KBV „Freesenmoot“ lädt erneut zum beliebten FreBaCup auf der Nenndorfer Straße ein. Und das Interesse am traditionellen Turnier ist ungebrochen. Mit insgesamt 104 gemeldeten Teams knüpft die Veranstaltung an die starke Resonanz der Vorjahre an und verspricht erneut spannenden Friesensport auf höchstem Niveau.

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Nicht nur die Teilnehmerzahl kann sich sehen lassen – auch das Starterfeld ist geografisch breit aufgestellt. Neben zahlreichen Teams aus den Kreisverbänden des Landesverbandes Ostfriesland reisen auch Friesensportlerinnen und Friesensportler aus dem Landesverband Oldenburg an. Darüber hinaus erhält das Turnier erneut eine internationale Note: Auch Mannschaften aus den Niederlanden haben ihre Teilnahme zugesagt und sorgen für ein hochklassig besetztes Teilnehmerfeld.

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Gespielt wird im klassischen K.-o.-System. In jeder Runde treffen zwei Teams direkt aufeinander und absolvieren sechs Würfe. Wer die größere Gesamtweite erzielt, zieht in die nächste Runde ein. Im großen Finale der letzten 13 Teams entscheidet schließlich die Gesamtweite aus sechs Würfen über die endgültigen Platzierungen und den Turniersieg. Das Teilnehmerfeld präsentiert sich dabei so vielfältig wie selten. Neben reinen Männerteams gehen zahlreiche gemischte Mannschaften sowie mehrere Frauendoppel an den Start. Während bei vielen Boßelturnieren die größere Wurfkraft der Männer häufig den Ausschlag gibt, bietet die anspruchsvolle Strecke in Nenndorf allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern echte Siegchancen.

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Denn auf der Strecke in Richtung Eversmeer ist längst nicht nur Kraft gefragt. Präzision, die richtige Linienwahl und ein gutes Auge sind entscheidend, um die anspruchsvolle S-Kurve optimal zu meistern. Hinzu kommt das berühmte Quäntchen Glück, das auf dieser Strecke immer wieder über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.

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„Gerade auf dem ersten Stück durch die Kurven kann eine Frau einen Mann jederzeit schlagen“, ist sich Patrick Hinrichs, Medienwart des KBV „Freesenmoot“, sicher. Die besonderen Anforderungen der Strecke sorgen Jahr für Jahr dafür, dass Favoriten ins Straucheln geraten und Außenseiter für Überraschungen sorgen.

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Damit der FreBa-Cup auch organisatorisch reibungslos verläuft, setzt der KBV auf die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer. „Viele Vereinsmitglieder sind den gesamten Turniertag im Einsatz – als Starter, im Bierwagen oder in der Verpflegung. Einige von uns werfen zwar selbst mit, müssen danach aber direkt wieder von der Strecke an den Grill“ sagt Patrick Hinrichs schmunzelnd.

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Die Zuschauer dürfen sich somit erneut auf einen sportlich hochklassigen und bestens organisierten FreBa-Cup freuen, bei dem Spannung, Fairness und Geselligkeit gleichermaßen im Mittelpunkt stehen. Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Ostfriesland, Oldenburg und den Niederlanden hat sich der FreBa-Cup längst über die regionalen Grenzen hinaus einen Namen gemacht und zählt inzwischen zu den besonderen Veranstaltungen im Friesensportkalender.