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24-Stunden-XXL-Flohmarkt in Simonswolde: Schnäppchenjagd der Extraklasse

Zwischen Trödel und Schätzen: Die Verkaufsstände auf dem Riesenflohmarkt in Simonswolde. BILD: NWZ-Archiv

Am 29. und 30. August: Rund 450 Stände, bis zu 25.000 Besucher und 2,8 Kilometer Flohmarktmeile mit Nachtflohmarkt, Schnäppchen und buntem Dorffest-Programm

Der XXL-Flohmarkt in Simonswolde zählt zu den unbestrittenen Höhepunkten im ostfriesischen Veranstaltungskalender. Am Wochenende des 29. und 30. August verwandelt sich die Ortschaft in der Gemeinde Ihlow wieder in ein einziges großes Verkaufsgelände. Das Event zählt mit bis zu 25.000 Besuchern zu den größten Veranstaltungen im Landkreis Aurich. Rund 450 Stände säumen in diesem Jahr die etwa 2,8 Kilometer lange Flaniermeile durch den Ort.

Beginn am Samstag um 14 Uhr

Der Startschuss für den Simonswolder Flohmarkt fällt am Samstag, 29. August, um 14 Uhr. An diesem Tag wird bis tief in die Nacht hinein gefeilscht, denn zur Kult-Veranstaltung gehört traditionell auch der beliebte Nachtflohmarkt. Die Standbetreiber laden hier auch weit nach Sonnenuntergang zum Stöbern, Handeln und Genießen der einzigartigen Atmosphäre ein. Am Sonntag klingt das Markttreiben dann gegen 16 Uhr aus - wobei der genaue Zeitpunkt sich ganz nach der Stimmung vor Ort richtet.

Unternehmen aus der Region
Große Parkflächen befinden Kampenweg. BILD: Gemeinde Ihlow sich an der Oldersumer Straße sowie am
Große Parkflächen befinden Kampenweg. BILD: Gemeinde Ihlow sich an der Oldersumer Straße sowie am

Organisiert wird der Flohmarkt seit Jahren von Horst und Sascha Harms gemeinsam mit der Dorf-AG und dem Ortsrat Simonswolde. Unterstützung gibt es von der Gemeinde Ihlow, vom Landkreis Aurich, der Polizei und der Feuerwehr. Die Wurzeln der Veranstaltung reichen bis ins Jahr 1982 zurück, als die Werbegemeinschaft Simonswolde einen kleinen Dorfflohmarkt mit nur wenigen Ständen ins Leben rief. Aus diesen bescheidenen Anfängen ist über die Jahrzehnte ein Event geworden, das weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus bekannt ist. 

Etwa ein Viertel aller Teilnehmer sind in diesem Jahr neue Beschicker. Die meisten Anbieter sind Privatverkäufer aus der Region, ergänzt durch eine begrenzte Zahl gewerblicher Händler. Auch viele Simonswolder selbst nutzen die Gelegenheit und bauen direkt vor der eigenen Haustür einen Stand auf. Für die Dorfgemeinschaft hat der Flohmarkt dabei längst auch den Charakter eines Dorffestes: Nachbarn kommen zusammen, es wird geschnackt, gefeilscht und gemeinsam gefeiert.

Bewährtes Verkehrskonzept

Die Vorbereitungen für das Großereignis laufen bereits Wochen im Voraus an. Rund fünf Kilometer Flatterband markieren die Standplätze, etwa 300 zusätzliche Verkehrsschilder weisen Besuchern den Weg. Das bewährte Verkehrskonzept mit Straßensperrungen und großzügig ausgewiesenen Parkflächen an der Oldersumer Straße sowie am Kampenweg bleibt gegenüber den Vorjahren unverändert, ebenso die Parkgebühr in Höhe von drei Euro pro Pkw. Für Besucher mit Schwerbehinderung stehen an den Hauptparkplätzen gesonderte Bereiche zur Verfügung, auch Motorradfahrer finden ausreichend Platz.

Unternehmen aus der Region

Wer auf Schnäppchenjagd gehen möchte, sollte genügend Zeit einplanen: Auf der langen Flohmarktmeile gibt es von Kinderkleidung über Möbel, Werkzeug und Deko bis hin zu allerlei Kuriositäten nahezu alles zu entdecken. Für das leibliche Wohl ist mit zahlreichen Ständen entlang der Strecke ebenfalls gesorgt, von herzhaften Snacks bis zu süßen Leckereien. Auch für Kinder gibt es abseits der Verkaufsstände in diesem Jahr wieder Programm mit Spieleklassikern wie Pfeilwurf und Entenangeln.

Unternehmen aus der Region

Trotz der hohen Besucherzahlen und dem großen Interesse am Event zeigen sich Gemeinde, Veranstalter und Landkreis mit dem bestehenden Sicherheitskonzept sehr zufrieden. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass sie auf mögliche Herausforderungen schnell und angemessen reagieren können. Besonders hoffen alle Beteiligten nun auf sonniges Wetter, um vielleicht sogar den Besucherrekord zu brechen. „Unser größter Wunsch ist, dass alles reibungslos abläuft, die Polizei ein ruhiges Wochenende hat und alle - Anwohner, Standbetreiber und Besucher - am Ende zufrieden sind“, so die Organisatoren mit Vorfreude auf das Event. ija